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16. Spieltag 2013_2014

SKC Höchst Herren I gegen TUS Herren I

Ein Leckerbisse für Kegelsportfans bot sich am 16. Spieltag in der Gruppenliga 4. Der Tabellenführer TUS Rüsselsheim spielte auf den Bahnen in Sandbach gegen die erste Herrenmannschaft des SKC Höchst. Tebellenführer gegen den drittplazierten in der Tabelle.

Allen Spielern war klar, dass hier eine Entscheisdung fallen könnte, wie der Meisterschaftskampf weiter verläuft und Höchst hatte noch vom Hinspiel das Messer zwischen den Zähnen. Somit bot das Spiel schon zu Beginn eine hohe Brisants, hier sei aber klar erwähnt, dass dies nur im sportlichen Sinne galt, das Spiel verlief freundlich und zu jedem Zeitunkt fair.

Die erste der TUS unverändert. Einzig die Ersatzbank, auf der an diesem Spieltag Torsten Heinz Platz nahm und sich jederzeit bereithielt. Somit griffen in der Startachse für die TUS wie gewohnt Patrick Weyrich und Heiko Köble zu den Kugeln. Und schon im ersten Durchgang gewann das Thema Sieg oder Niederlage ganz stark an Bedeutung. Heiko Köble bekam es mit Jochen Bär zu tun, der im ersten Durchgang sehr übermotiviert zu Gange war und 40 Kegel an Heiko abgeben musste. Dennoch kämpfte er sich zurück ins Spiel, sorgte aber mit seiner ersten Bahn dafür, dass Heiko immer mit Vorsprung weiter spielen konnte und somit am Ende auch mit 868 22 Holz Vorsprung erkegelte. Patrick Weyrich machte es ebenso gut. Mit seinen 860 nahm er seinem Gegner Bernd Scheiffele 29 Kegel ab, so dass die TUS nach der Startachse eine solide Führung von 51 Kegel erspielt hatte. Ein erster Schritt die scharfe Klippe Höchst mit weisser Weste zu umrunden.

In der Mittelpaarung sollten es dann Fabian Weyrich und Bernd Brömme richten. Die Hoffnung war da, das nach Fabians Spiel der Vorsprung wenigstens dreistellig sein sollte, weil bei Höchst der "Beste" Jörg Lautenschläger noch auf seinen Einsatz wartete. So bekam es Fabian mit Willi Lautenschläger zu tun und Bernd mit Wolfgang Birkenfeld. Aber es war, wie eingangs schon erwähnt, ein besonderer Tag, den der Pfeil Fabian traf heute nicht ins schwarze. Willi Lautenschläger begann furios, mit 460 Kegel auf den ersten 100 Wurf und Fabian hatte bei weitem das Nachsehen. Bernd hingegen spielte sein Spiel sehr solide, wehrte die Angriffe seines Gegners ab und erkegelte noch einen Vorsprung. Fabian kam erst auf die letzten 100 Wurf an Willi Lautenschläger ran, musste diesem aber am ende 5 Kegel abgeben. Bernd erreichte 853 Kegel gegen 829 Kegel und Fabian 873 gegen 878 Kegel. Die Führung somit ausgebaut auf 77 Kegel.

Die große Frage, würde das reichen gegen Jörg Lautenschläger, der auf eigenen Bahnen einen Schnitt jenseits der 900er Marke spielt??? Es reichte heute, denn wie bei der TUS traf auch bei Höchst der schärfste Pfeil nicht ins schwarze und so spulten die Schlussspieler Markus Weyrich und Ludwig Petri ihr Programm ab. Höchst griff immer wieder an, der Vorsprung schmolz bis auf 35 Kegel eh es dann auf die letzte Bahn ging. Genau jetzt, wo die Spannung so hoch war, nutzte Ludwig Petri die Schwächephase seines Gegners aus und baute den Vorsprung wieder auf 69 Kegel aus. Ihm zur Seite Markus Weyrich, der mit Stefan Neumann ebenfalls keine leichte Aufgabe hatte. Am Ende musste Markus seinem Gegner zwar Holz abgeben, dennoch wurde der Vorsprung von der Schlussachse bis zum Ende nach Hause gefahren.
Ludwig erreichte 861 Kegel und Markus trug sich, wie Bernd, ebenfalls mit 853 Kegel in den Spielbericht ein. Mit diesen Ergebnissen erspielte die TUS ein Mannschaftsergebnis von 5168 Kegel, mit einem Holzunterschied vom Besten zum Schlechtesten Spieler von 20 Holz, kompakter hat die erste der TUS noch nie gespielt aber mit dieser Teamleistung die Punkte aus Höchst entführt.

Als nächstes begrüßt die TUS den Tabellenletzten Ober-Ramstadt auf eigenen Bahnen eh es dann zum großen Finale auf den Bahnen in Mörfelden kommt. Tabellenführer gegen den zweitplazierten Olympia Moerfelden III. Seit wenigstens zwei Wochen ist den Spielern der TUS klar, will man aufsteigen muss man in der Lage sein alle zu schlagen, egal ob auf eigenen Bahnen oder auswärts. Mit dem Sieg in Höchst haben die Spieler der TUS nun aber auch bewiesen, dass man durchaus in der Lage ist auch heimstarke Mannschaften zu schlagen.